Hier finden Sie Neuigkeiten aus unserem Netzwerk.


Erfolgreiche Abschlussveranstaltung des Pilotprojekts „Berufsorientierungs-Lotsen“

Am 4. Juni wurde der erste Durchlauf der BO-Lotsen abgeschlossen. Die BO-Lotsen ist ein Projekt vom Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Bremen, in dem ausgewählte Schülerinnen und Schüler eine ehrenamtliche Verantwortung für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler und die Schulgemeinschaft übernehmen und Maßnahmen der beruflichen Orientierung an ihrer Schule unterstützen. Das Projekt wird finanziell durch die Schütting-Stiftung gefördert.

Am ersten Durchlauf des Projekts haben 39 Schülerinnen und Schüler der Oberschule im Park, der Oberschule in den Sandwehen, der Oberschule an der Schaumburger Straße und der Freien Evangelischen Bekenntnisschule (FEBB) teilgenommen. Im Rahmen des Projekts haben die Jugendlichen der 8. Jahrgangsstufe schulische Veranstaltungen begleitet, ihren Mitschülerinnen und Mitschüler bei der Suche nach Plätzen für Praktika oder den Girls’ / Boys’ Day geholfen und die Klassenlehrkräfte unterstützt. Hierbei konnten die Teilnehmenden des Projekts ihre Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler unter Beweis stellen und durch das eigenständige Arbeiten im Projekt ihre Team- und Kommunikationsfähigkeiten verbessern.

Die Abschlussveranstaltung wurde mit freundlicher Unterstützung durch die BSAG in der Ausbildungswerkstatt des Unternehmens durchgeführt. Neben einer inhaltlichen Auswertung des Projekts konnten die Teilnehmenden die Werkstätten besuchen und auf diese Weise einen Einblick hinter die Kulissen werfen.

Im kommenden Schuljahr wird das Projekt weitergeführt und erweitert und damit nachhaltig verstetigt.

Darauf lässt sich bauen: Bildungspartnerschaft Bau in Bremen

Seit 10. Juni arbeiten das Schulzentrum des Sekundarbereichs II an der Alwin-Lonke-Straße in Bremen und die Firma ZECH Bau SE zusammen, um Berufsorientierung früh und kontinuierlich in den Schulalltag zu verankern. ZECH bietet hervorragende Berufsaussichten in vielen Ausbildungsberufen und dem dualen Studium und will junge Menschen rechtzeitig an die Berufspraxis heranführen. Schülerinnen und Schüler können sich z.B. über Praktika für eine Berufsausbildung qualifizieren. Gemeinsame Projekte kommen den Klassen mit Erweiterter Berufsbildungsreife und Mittlerem Schulabschluss bis hin zur Allgemeinen Hochschulreife zugute. Schule und Unternehmen sind sich einig: „Die Bildungspartnerschaft ist eine echte Win-win-Situation! Hierfür engagieren wir uns gerne und investieren in die Zukunft.“

Weitere Informationen: www.bauindustrie-nord.de/bildung/bildungspartnerschaft-bau

SCHULEWIRTSCHAFT-Preis 2026 – Bewerben Sie sich bis zum 26. Juli 20261

SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland zeichnet in diesem Jahr erneut Unternehmen sowie Schul-Unternehmens-Kooperationen mit besonderem Engagement an der Schnittstelle von Schule und Beruf aus. Der Wettbewerb steht unter dem Motto „Engagement sichtbar machen“ und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Bewerbungen sind in vier Kategorien möglich:

  • SCHULEWIRTSCHAFT-Unternehmen: Dies ist die Kategorie für Unternehmen, die im SCHULEWIRTSCHAFT-Netzwerk aktiv sind und die durch ihren besonderen Einsatz für die berufliche Orientierung und die ökonomische Bildung überzeugen.
  • SCHULEWIRTSCHAFT-Starter: In dieser Kategorie werden Unternehmen angesprochen, die (noch) nicht im SCHULEWIRTSCHAFT-Netzwerk aktiv sind, aber durch Aktivitäten im Bereich berufliche Orientierung junge Menschen vorbildlich dabei unterstützen, ihre Zukunft zu gestalten. 
  • Kooperation Schule – Unternehmen: In dieser Kategorie werden Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen ausgezeichnet, die sich gemeinsam dafür stark machen, Jugendlichen Einblicke in die Praxis zu ermöglichen. Z. B. aus den Bereichen digitale Bildung, MINT, ökonomische Bildung. Die Kooperationspartner Schule und Unternehmen bewerben sich gemeinsam.
  • Starter-Kooperation Schule – Unternehmen: In dieser Kategorie werden Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen ausgezeichnet, die sich gemeinsam dafür stark machen, Jugendlichen Einblicke in die Praxis zu ermöglichen. Z. B aus den Bereichen digitale Bildung, MINT, ökonomische Bildung. Die Kooperationspartner Schule und Unternehmen bewerben sich gemeinsam. In dieser Kategorie sind die Unternehmen und/oder Schulen (noch) nicht im SCHULEWIRTSCHAFT-Netzwerk aktiv.

Bewerbungen sind bis zum 26. Juli 2026 über die SW-Website https://www.schulewirtschaft.de/preis/sw-preis-2026/ möglich.

Darauf lässt sich bauen: Erste Bildungspartnerschaft Bau in Bremen

Die Bildungspartnerschaft zwischen dem Bauindustrieverband Niedersachsen- Bremen und SCHULEWIRTSCHAFT Bremen trägt erste Früchte. Am 22. April haben die Wilhelm-Kaisen-Oberschule und die Ausbildungsfirma Bernhard Kathmann die erste Bildungspartnerschaft Bau in der Hansestadt unterzeichnet. Gemeinsame Projekte und Maßnahmen zur Berufsorientierung können so künftig noch gezielter und praxisnaher umgesetzt werden: „Gute berufliche Orientierung muss frühzeitig ansetzen und die jeweiligen Bedarfe abbilden. Wir wollen praxisrelevante Inhalte aufgreifen und Schülerinnen und Schüler für die Arbeitswelt fit machen. Bei uns dürfen sie Baustellen, Betriebsabläufe und Ausbildungsberufe kennenlernen und sich ausprobieren“, unterstreichen die Bildungspartner ihr Engagement.

Der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen unterstützt darüber hinaus auch die Berufsorientierungstournee des Landesinstitut für Schule: Im Rahmen dieser Qualifizierungsreihe sind Bremer Lehrkräfte eingeladen, am 22. Juni bei Kathmann mehr über die Bauunternehmung und ihre Berufsorientierungsmaßnahmen sowie Ausbildungsberufe und Karrierechancen in der Bauindustrie zu erfahren.

Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen unterzeichnet Branchen-Bildungspartnerschaft mit SCHULEWIRTSCHAFT Bremen für mehr Berufsorientierung und Ausbildungserfolg.

In einer kleinen Feierstunde wurde die Bildungspartnerschaft zwischen der Bauindustrie Niedersachsen-Bremen und SCHULEWIRTSCHAFT Bremen am 15. Januar 2026 im Bremer Industriehaus unterzeichnet. Teilgenommen haben Jörn P. Makko, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen, und Cornelius Neumann-Redlin, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände im Lande Bremen sowie Julia Heimann, Ricarda Kneiser, Dr. Veit Sorge, Steffen Post, Anja Krüger und Ulrike Tisborn für das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Bremen.

v.l.: Cornelius Neumann-Redlin, Jörn P. Makko, Ricarda Kneiser, Julia Heimann, Steffen Post, Anja Krüger, Ulrike Tisborn, Dr. Veit Sorge

Auch 2026 ist der Fachkräftemangel in der Baubranche eine strukturelle Herausforderung, nur 21% der Arbeitskräfte sind unter 42 Jahren. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln beobachtet in seinem „Bildungsmonitor 2025“ eine vielfältige und starke Berufsorientierung in Deutschland. Für einen wirksamen Übergang von Schule ins Berufsleben ist jedoch erforderlich, dass junge Menschen gezielt vorbereitet werden, zum Beispiel durch Praktika, Maßnahmen der Berufserkundung und spezifische Information und Beratung. Auswertungen zeigen, dass berufliche Orientierung von Schülerinnen und Schülern oft übers Internet und nicht durch persönliche Beratung erfolgt. Gerade in MINT-Fächern unterschätzen Mädchen häufig ihre Fähigkeiten, insgesamt fühlen sich viele Jugendliche zu wenig aufs Berufsleben vorbereitet.

Die Branchen-Bildungspartnerschaft zwischen SCHULEWIRTSCHAFT Bremen und dem Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremenhat das Ziel, Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in die Bauindustrie und deren Berufsbilder zu ermöglichen und ihre berufliche Orientierung und Bildung zu fördern.

Die Sicherung des Fachkräftenachwuchses zählt zu den zentralen Herausforderungen der Bauwirtschaft. Jörn P. Makko, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen e.V. betont: „Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Schulen und weiteren Partnern ist unerlässlich. Durch verbesserte Berufsorientierung wollen wir die berufliche Bildung stärken und praxisnah weiterentwickeln und uns gemeinsam für attraktive Ausbildungswege und eine hohe Ausbildungsqualität stark machen. Wir freuen uns, wenn wieder mehr junge Menschen Lust auf die Zukunftsbranche Bau haben und ihre Umwelt gestalten wollen – in unseren rund 36 Ausbildungsberufen vom Anlagenmechaniker/in bis zum Zimmerer!“

Julia Heimann und Ricarda Kneiser, Geschäftsführerinnen SCHULEWIRTSCHAFT Bremen, ist wichtig, dass mit der Branchen-Bildungspartnerschaft ein langfristiges Angebot in Bremen geschaffen wird, das Schulen verlässliche Unternehmenspartner an die Seite stellt: „Wir freuen uns, künftig gemeinsam Angebote zur beruflichen Orientierung in Bremen anzustoßen. Die Bauwirtschaft bietet Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten und eine zukunftsweisende Perspektive.“

Ein Bestandteil der Branchen-Bildungspartnerschaft ist die Unterstützung von Lehrkräften bei der Integration von berufspraktischen Inhalten in den Unterricht. Ausbildungsbetriebe wollen frühzeitig für die Baubranche begeistern und führen in der Zusammenarbeit mit Schulen Bewerbungstrainings und Betriebserkundungen durch und bieten Praktikumsplätze an. Auch die Information von Lehrkräften und Eltern über Bauberufe hat hohen Stellenwert. Denn auf eine Ausbildung in der Bauwirtschaft lässt sich bauen – von Anfang an.

Berufsorientierungs-Lotsen: Neues Projekt von SCHULEWIRTSCHAFT Bremen an vier Bremer Schulen ist erfolgreich gestartet

Am 30. Oktober 2025 fand die Auftaktveranstaltung für ein neues Pilotprojekt von SCHULEWIRTSCHAFT Bremen statt.

35 engagierte Schülerinnen und Schüler – die zukünftigen BO-Lotsen – von vier Bremer Schulen kamen mit ihren Lehrkräften zur Auftaktveranstaltung in die Räume der Unternehmensverbände. Nach einer kurzen inhaltlichen Einführung lernten sich die jungen Leute (8. und 9. Klasse) bei einem Speed-Dating besser kennen, um anschließend das hervorragende Catering der Schülerfirma „Burg Kiosk“ von der Oberschule an der Hermannsburg zu genießen.

Aufgabe der BO-Lotsen wird es sein, ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrkräfte und die Berufsorientierungskraft in Fragen rund um die Berufliche Orientierung aktiv zu unterstützen. Sie sind wichtiges Bindeglied zwischen Klasse und Lehrkräften und weiteren Personen in und außerhalb von Schule, die an der Berufsorientierung mitwirken. 

Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg und sind gespannt auf die Erfahrungen und Ergebnisse der Pilotphase bis Sommer 2026!

Praktika erfolgreich gestalten – mit neu überarbeiteten Checklisten Schülerbetriebspraktikum 

Es ist so weit: Die neu überarbeiteten Checklisten für ein erfolgreiches Schülerbetriebspraktikum von der Bundesagentur für Arbeit und SCHULEWIRTSCHAFT sind online!

Sie zeigen praxisnah, wie Jugendliche, Schulen, Eltern und Betriebe gemeinsam erfolgreiche Praktika umsetzen können. So werden Praktika zum Türöffner für Berufliche Orientierung – und für Unternehmen zur Chance, Nachwuchskräfte frühzeitig zu gewinnen.

Die Checklisten sind so gestaltet, dass es Spaß macht, sie zu nutzen – übersichtlich, grafisch ansprechend und auf neue Lesegewohnheiten zugeschnitten. Schaut gleich einmal rein!

Hier gibt’s noch andere nützliche Checklisten, Handlungsleitfäden, Musterverträge und weitere Publikationen.

Siegelfeier 2025: Verleihung Auszeichnung Berufswahl-SIEGEL “Schule mit herausragender Beruflicher Orientierung”

Acht Schulen aus Bremen und Bremerhaven haben am Donnerstag, 12. Juni 2025 in der Handelskammer Bremen das Berufswahl-Siegel “Schule mit herausragender Beruflicher Orientierung” verliehen bekommen. Überreicht wurden die Auszeichnungen von Handelskammer-Vizepräses Wolfgang Fass.

Mit dem Berufswahl-Siegel wurden dieses Jahr vier Schulen erstmalig ausgezeichnet, davon je zwei aus Bremen und Bremerhaven. Vier weitere Schulen aus der Stadt Bremen wurden rezertifiziert. Insgesamt tragen damit 26 Schulen im Bundesland Bremen das Siegel. Die Jury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie, Handel, Handwerk, Universität, Hochschule, Bildungsressort, Schulen und Elternvertretern begutachtete die Konzepte, mit denen die Schulen die berufliche Orientierung im Schulalltag umsetzen – beispielsweise durch Schülerfirmen oder Kooperationen mit Unternehmen. Während des Bewertungsprozesses standen Schulleitungen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern den Jurorinnen und Juroren Rede und Antwort. Die acht ausgezeichneten Schulen konnten die Jury davon überzeugen, dass sie ihre Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Maßnahmen hervorragend auf den Übergang von der Schule in das Berufsleben vorbereiten.

Erstmalig erhielten für den Zeitraum 2025-2027 das Zertifikat:

  • Heinrich-Heine-Schule, Bremerhaven
  • Berufsbildende Schule Sophie Scholl – Berufliches Gymnasium, Bremerhaven
  • Oberschule an der Ronzelenstraße, Bremen
  • Oberschule Ohlenhof, Bremen

Folgende Schule wurde für den Zeitraum 2025-2027 rezertifiziert:

  • Oberschule an der Helsinkistraße, Bremen

Für den Zeitraum 2025-2029 wurden folgende Schulen zum wiederholten Male rezertifiziert:

  • Oberschule In den Sandwehen, Bremen
  • Oberschule an der Schaumburger Straße, Bremen
  • Roland zu Bremen Oberschule, Bremen

Die Gemeinschaftsinitiative zur Vergabe der Berufswahl-Siegel aus rund 20 Partnern setzt sich dafür ein, dass sich Schülerinnen und Schüler in herausragender Weise auf ihre berufliche Zukunft vorbereiten können und ihnen der Übergang in Ausbildung, Studium oder weitere Bildungsgänge erleichtert wird.

Pressestelle des Senats: Berufswahl-SIEGEL

Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2025 – Bewerbungsschluss: 20.08.2025

Auch in diesem Jahr verleiht die BDA (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände) den “Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung”.
Seit 25 Jahren werden mit jährlich wechselnden Schwerpunktthemen Bildungseinrichtungen aus den Bereichen Kindertageseinrichtung, Schule, Berufsschule und Hochschule ausgezeichnet, die den Zusammenhalt stärken und die Demokratiebildung fördern.

Das Thema des Deutschen Arbeitgeberpreises für Bildung 2025 lautet:
Zusammenhalt stärken – Demokratie fördern!

Gesucht werden erfolgreiche Projekte aus den vier Kategorien:

  • Frühkindliche Bildung
  • Schulische Bildung
  • Berufliche Bildung
  • Hochschulische Bildung

Unterstützt wird der Deutsche Arbeitgeberpreis für Bildung 2025 von der Deutschen Bahn AG. Der Preis ist mit 10.000 € für den 1. Platz dotiert. Die drei weiteren Plätze erhalten jeweils 2.500 €.


Die Auswahl erfolgt durch eine Jury von Bildungsexpertinnen und -experten aus Unternehmen, Wissenschaft und Gesellschaft.
Die Preisverleihung findet am 25. November 2025 im Rahmen des Deutschen Arbeitgebertags in Berlin statt.


Weitere Infos zum Bewerbungsstart finden Sie hier: Presseinformation, Ausschreibungsflyer.

Jetzt bewerben unter: https://die.arbeitgeber.de/arbeitgeberpreis-fuer-bildung/

Netzwerktreffen von SCHULEWIRTSCHAFT in Kooperation mit dem „Round Table Ausbildung“

Am 21.05.2025 trafen sich Unternehmensvertreter und Berufsorientierungskräfte der Schulen bei DMK Deutsches Milchkontor GmbH in Bremen. Thematisch befassten sich die mehr als 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Frage, wie eine gute Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf Auswahltage und Vorstellungsgespräche bei zukünftigen Arbeitgebern erfolgreich umgesetzt werden kann.

Nach den Best Practice Beispielen der GESTRA AG, der Siemens AG und der Berufsorientierungskraft des SZ Grenzstraße ging es unter dem Motto „Gut vorbereitet? Was Bewerberinnen und Bewerber mitbringen sollten“ in die Workshop-Phase.

Bei der Frage, worauf die Unternehmen achten, zeigte sich klar, dass es nicht mehr unbedingt um gute Noten geht. Viel Wert wird auf Aspekte wie Motivation, Ehrlichkeit oder auch die Persönlichkeit des Bewerbers gelegt.

Doch wie kann es gelingen, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeits- und Interessenentwicklung weiter voranzubringen? Was kann helfen, die berufliche Orientierung und das Matching zu verbessern? Wie können Schulen und insbesondere die Berufsorientierungskräfte dabei helfen und die Unternehmen unterstützend wirken? Bei diesen Fragestellungen wurde deutlich, dass wesentlich mehr Unterstützungsbedarf vorhanden ist, als Schule leisten kann. Unter anderem hat sich eines klar gezeigt: Es braucht verstärkte Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben. Die Ideen reichten hierbei von Speedrecruiting über Bewerbungstrainings bis hin zu Potenzialanalysen. Zum Glück gibt es Vieles schon, aber nicht überall und in unterschiedlichem Umfang.

Fazit der Veranstaltung: Es braucht ein „Mehr“ von beiden Seiten. Gegenseitige Kooperationen und Unterstützung, um einen erfolgreichen Übergang in die Berufswelt zu ermöglichen.